12 Min. Lesezeit · Stand: September 2026

Rund 0,55 €/m² sparen: Sickerpflaster mit DWA Planung für Bauherren

Rund 0,55 €/m² sparen: Sickerpflaster mit DWA Planung für Bauherren

Sickerpflaster lässt Regenwasser vor Ort versickern, entlastet Kanalnetze und kann Abwassergebühren senken. Die wichtigsten Vorteile von Sickerpflaster liegen in der Grundwasserneubildung, der Reduktion von Starkregenrisiken und einem messbaren Klimaeffekt in versiegelten Flächen. Fachlich abgesichert wird das durch das Arbeitsblatt DWA‑A 138‑1 sowie durch die praktische Erfahrung von Yörük WEGE Bau GmbH aus über 2.000 Bauprojekten.


Kurz gesagt:

  • Sickerpflaster ist vor allem auf Flächen mit moderater Belastung geeignet, während schwerer Verkehr oder stark verschmutzte Flächen ungeeignet sind.
  • Ein Fehler bei der Planung liegt meist im Unterbau, insbesondere bei zu dünner Tragschicht oder fehlender Filterschicht, was die Funktion beeinträchtigt.
  • Der Nachweis der Versickerungsfähigkeit ist essenziell für kommunale Förderungen und Gebührenersparnis und sollte regelmäßig durch Fachbetriebe überprüft werden.
  • Bei großen Flächen kann der Einsatz von Sickerpflaster die Kanalbelastung erheblich senken und die Gefahr von Überflutungen bei Starkregen verringern.
  • Die technische Planung erfordert die Einhaltung konkreter Parameter wie Bodenart, Grundwasserabstand und Gefälle, die professionelle Software und Fachkenntnisse notwendig machen.

Yörük WEGE Bau GmbH
Sickerflächen fachgerecht umsetzen
Yörük WEGE Bau plant und realisiert Pflaster-, Tiefbau- sowie Entwässerungsarbeiten für private, gewerbliche und öffentliche Auftraggeber.
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Inhaltsverzeichnis

Vorteile im Überblick: Ökologische, hydrologische und klimatische Effekte

Wasserdurchlässige Pflastersteine, oft als Ökopflaster oder ökologische Pflastersteine bezeichnet, geben Niederschlag direkt an den Untergrund weiter statt ihn abzuleiten. Das Wasser versickert durch die Fugen und die durchlässige Tragschicht, sammelt sich im Boden und trägt zur Grundwasserneubildung bei. Genau diesen Mechanismus beschreibt das Arbeitsblatt DWA‑A 138‑1 als zentrales Planungsziel für Siedlungsentwässerung.

Bei Starkregen entlastet jeder Quadratmeter versickerungsfähiger Fläche das öffentliche Kanalnetz. Weniger Wasser fließt in die Mischkanalisation, das Überhaftungsrisiko sinkt und mit ihm die Gefahr von Rückstau in Kellern oder auf Straßen. Zusätzlich verdunstet gespeichertes Wasser in der Tragschicht und kühlt die Umgebung, ein Effekt, der in dicht bebauten Wohngebieten das Mikroklima spürbar verbessert.

Die konkreten Vorteile von Sickerpflaster lassen sich so zusammenfassen:

  • Versickerung vor Ort statt Ableitung über die Kanalisation
  • Beitrag zur Grundwasserneubildung, besonders bei größeren zusammenhängenden Flächen
  • Geringeres Überflutungsrisiko bei Starkregenereignissen
  • Kühlender Effekt durch Verdunstung und dadurch ein besseres Mikroklima
  • Geringere Versiegelung des Bodens im Vergleich zu Asphalt oder dichtem Betonpflaster

Fachartikel wie Ökopflaster: Vorteile und Nachteile bestätigen diese Effekte, weisen aber auch auf klare Belastungsgrenzen hin, dazu später mehr.

Ökonomische Vorteile: Abwassergebühren, Förderungen und Lebenszykluskosten

Viele Kommunen berechnen die Abwassergebühr getrennt nach Trinkwasserverbrauch und versiegelter Fläche, dem sogenannten gesplitteten Gebührenmodell. Wer eine Fläche entsiegelt oder auf Sickerpflaster umstellt, kann bei nachgewiesener Versickerung einen Nachlass bei der Niederschlagswassergebühr erhalten.

Profi-Tipp: Fragen Sie vor der Planung bei Ihrem örtlichen Wasserversorger nach der genauen Gebührensatzung. Die Regelungen unterscheiden sich von Kommune zu Kommune erheblich.

Als Orientierungswert nennt ein kommunales Informationsblatt der Stadtwerke Löhne einen Gebührennachlass von rund 0,55 € pro Quadratmeter abflusswirksamer Fläche und Jahr. Diese Zahl gilt für die genannte Kommune, nicht bundesweit.

Häufig gilt eine Befreiung von der Niederschlagswassergebühr für einen begrenzten Zeitraum, in einigen Kommunen beispielsweise für eine Frist von mehreren Jahren. Danach fordern Kommunen einen erneuten Nachweis der Versickerungsfähigkeit. Bei den Lebenszykluskosten schneidet Sickerpflaster gegenüber konventionellem, dichtem Pflaster oft günstiger ab, weil Regenwasserkanäle kleiner dimensioniert oder ganz eingespart werden können. Dem stehen ein etwas höherer Pflegeaufwand und gelegentliche Nachweispflichten gegenüber.

Einsatzbereiche und Grenzen: Für welche Flächen ist Sickerpflaster geeignet?

Sickerpflaster spielt seine Stärken auf Flächen mit moderater Belastung aus. Für Schwerlastverkehr, stark verschmutzte Gewerbeflächen oder bestimmte Wasserschutzgebiete ist es dagegen ungeeignet, wie auch UHL in der eigenen Einschätzung betont.

Gut geeignete Flächen für die Anwendung von Sickerpflaster im Garten und auf dem Grundstück sind:

  • Einfahrten von Einfamilienhäusern mit Pkw-Verkehr
  • Terrassen und Sitzplätze im privaten Garten
  • Stellplätze für Pkw und leichte Fahrzeuge
  • Fußwege, Zufahrten zu Nebengebäuden und Gartenwege

Weniger geeignet sind Flächen mit häufigem Lkw-Verkehr, Wendeplätze für Schwerlastfahrzeuge oder Industrieflächen mit hohem Schadstoffeintrag. Dort verstopfen die Fugen schneller und die Versickerung lässt spürbar nach. Eine bewährte Zwischenlösung sind kombinierte Aufbauten, etwa versickerungsfähige Spurbahnen für die Reifen bei gleichzeitig dichter Mittelfläche.

Technische Voraussetzungen und Planungsansprüche

Bevor Sickerpflaster verlegt wird, müssen mehrere technische Parameter geklärt sein. Das Arbeitsblatt DWA‑A 138‑1 bildet dafür die fachliche Grundlage, ergänzt durch Ausführungsvorgaben aus DIN 18318 und die entsprechenden ZTV-Hinweise für den Straßen- und Pflasterbau.

  1. Bodenart prüfen: Sandige, gut durchlässige Böden eignen sich besser als lehmige oder tonige Untergründe mit geringer Durchlässigkeit.
  2. Filterstabilität sicherstellen: Die Schichten müssen so aufgebaut sein, dass Feinteile nicht in tiefere Lagen einwandern und die Sickerfähigkeit blockieren.
  3. Grundwasserabstand einhalten: Zwischen Sickerschicht und höchstem Grundwasserstand braucht es ausreichend Abstand, um Verschmutzung des Grundwassers zu vermeiden.
  4. Mindestmächtigkeit der Sickerschicht einplanen: Je nach Bodenart und erwarteter Niederschlagsmenge variiert die notwendige Schichtdicke.
  5. Notentwässerung und Gefälle berücksichtigen: Auch versickerungsfähige Flächen brauchen ein leichtes Gefälle und im Zweifel einen Notüberlauf für extreme Regenereignisse.

Für die genaue Bemessung nutzen Planungsbüros teils Software wie Versickerungs‑Expert, die die Vorgaben aus dem DWA-Regelwerk in konkrete Bemessungswerte übersetzt. Für Privatpersonen ist das kein Werkzeug zur Eigenanwendung, wohl aber ein Hinweis darauf, wie viel fachliche Sorgfalt in einer guten Planung steckt.

Aufbau und Einbau: Schichten, Fugenmaterial und Prüfverfahren zur Versickerung

Ein funktionierender Aufbau besteht klassisch aus Tragschicht, Filterschicht, Bettung und der eigentlichen Pflasterdecke mit offenen, wasserdurchlässigen Fugen. Das Merkblatt für versickerungsfähige Pflasterbauweise empfiehlt eine ungebundene Bauweise mit abgestimmten Korngrößen in jeder Schicht.

  • Tragschicht aus grobem, gebrochenem Schotter mit hohem Hohlraumanteil
  • Filterschicht oder Filtervlies gegen das Einwandern von Feinteilen
  • Bettung aus Splitt statt Sand, da Sand die Fugen schneller verdichtet
  • Fugenfüllung mit feinem, durchlässigem Splitt statt Fugensand

Profi-Tipp: Lassen Sie die Versickerungsleistung nach dem Einbau prüfen. Ein einfacher Messring mit typischem Durchmesser und Fassungsvermögen zeigt, ob die Fläche funktioniert: Versickert die Wassermenge innerhalb eines kurzen Zeitraums, gilt der Wert als ausreichend. Dieses Verfahren wird auch in Fachvorträgen zur Versickerungsmessung als praxistaugliche Prüfmethode beschrieben.

Pflege, Alterung und Wiederherstellung: So bleibt die Sickerfähigkeit erhalten

Feinstaub, Reifenabrieb und Laub setzen sich mit der Zeit in den Fugen ab und verschließen die Poren. Ohne Pflege kann die Versickerungsleistung innerhalb wenigen Jahren merklich nachlassen, worauf auch die Stadtwerke Löhne in ihrem Merkblatt hinweisen, wenn sie nach Ablauf der Befreiungsfrist einen erneuten Funktionsnachweis fordern.

Zur Erhaltung der Funktion gehören:

  • Regelmäßiges Absaugen oder Kehren der Fugen, mindestens einmal jährlich
  • Kein Einsatz von Hochdruckreinigern, da diese Fugenmaterial heraussprengen statt zu reinigen
  • Nachverfugung mit frischem Splitt bei sichtbarem Substanzverlust
  • Punktuelle Teilinstandsetzung stark verstopfter Bereiche statt kompletter Neuverlegung

Wer kärchert, spült Feinstoffe tiefer in die Fugen und verdichtet die Sickerschicht zusätzlich, das Gegenteil des gewünschten Effekts.

Entscheidungshilfe: Checkliste für Planung und Umsetzung

Vor der Beauftragung lohnt sich ein strukturiertes Vorgehen, damit Fläche, Boden und kommunale Vorgaben zusammenpassen.

  1. Bodengutachten oder zumindest eine fachliche Einschätzung der Bodenart einholen
  2. Örtliche Satzung zur Niederschlagswassergebühr und mögliche Nachlässe prüfen
  3. Nutzungsklasse der Fläche festlegen: privater Pkw-Verkehr, Fußweg oder gemischte Nutzung
  4. Nachweisführung für die Kommune klären, inklusive Fristen und Prüfintervallen
  5. Fachbetrieb beauftragen, sobald Grundwasserabstand oder Filterstabilität fachlich zu bewerten sind

Der typische Ablauf gliedert sich in Beratung, Planung, Angebot, Ausführung und einen Wartungsplan. Bei kleineren privaten Flächen lässt sich vieles im Gespräch klären, bei größeren oder anspruchsvollen Böden lohnt sich eine fachgerechte Pflasterplanung von Anfang an.

Unser Praxisblick: Häufige Fehler und bewährte Lösungen

Yörük WEGE Bau GmbH plant und baut seit über 20 Jahren Pflaster- und Entwässerungsanlagen, mit eigenen Maschinen und intern koordinierter Ausführung über mehr als 2.000 Projekte. Diese Erfahrung zeigt ein wiederkehrendes Muster bei mangelhaft funktionierenden Sickerflächen: Der Fehler steckt fast nie im Pflasterstein selbst, sondern im Unterbau.

Häufig wird die Tragschicht zu dünn ausgeführt oder mit falschem Korngemisch verdichtet, sodass Wasser stehen bleibt statt zu versickern. Ebenso oft fehlt die Filterschicht komplett, weil sie bei der Eigenplanung unterschätzt wird. Eine dauerhaft funktionierende Sickerfläche entsteht nicht an der Oberfläche, sondern im Unterbau darunter. Wer diesen Schritt fachgerecht plant, spart sich spätere Nachbesserungen und behält den Anspruch auf eine mögliche Gebührenersparnis.

Praxisbeispiele und erfolgreiche Projekte mit Sickerpflastern

In der Praxis zeigt sich der Nutzen von Sickerpflaster besonders deutlich bei Einfahrten und Hofflächen, die zuvor komplett versiegelt waren. Eine typische Ausgangslage: eine 60 bis 80 Quadratmeter große, asphaltierte Einfahrt eines Einfamilienhauses, bei der das gesamte Regenwasser bislang in den Straßenkanal floss. Nach dem Rückbau und der Neuverlegung mit versickerungsfähigem Pflaster auf einer durchlässigen Tragschicht verschwindet der Niederschlag großflächig direkt vor Ort im Boden.

Wassergebundene Pflasterfläche an einem Einfamilienhaus

Ähnlich häufig sind Projekte bei Mehrfamilienhäusern und Hausverwaltungen, die gemeinschaftlich genutzte Stellplätze umbauen. Hier zählt neben der Versickerung auch die Wirtschaftlichkeit: Eine größere zusammenhängende Fläche bedeutet einen größeren Hebel bei der möglichen Gebührenreduktion, gleichzeitig aber auch einen höheren Koordinationsaufwand zwischen den Eigentümern.

Bei gewerblichen Objekten, etwa Parkflächen von kleinen Betrieben oder Gewerbehöfen, kombiniert man Sickerpflaster häufig mit einer klassischen Notentwässerung. Die Hauptlast des Niederschlags versickert vor Ort, ein Überlauf sichert die Fläche bei außergewöhnlichen Regenereignissen ab. Dieses Prinzip aus dem Merkblatt für versickerungsfähige Pflasterbauweise hat sich in der Praxis als verlässliche Kombination bewährt, weil sie ökologischen Nutzen und Verkehrssicherheit gleichzeitig gewährleistet.

Sickerpflaster mit Notentwässerung im Gewerbegebiet

Gemeinsam ist allen gelungenen Projekten ein Punkt: Die Planung berücksichtigt Bodenart, Nutzung und kommunale Vorgaben von Anfang an, statt Sickerpflaster nachträglich als reine Optik-Entscheidung zu behandeln.

Tipps zur Auswahl des richtigen Sickerpflasters für Boden und Klima

Die Wahl des passenden Sickerpflasters hängt stärker vom Unterbau und Standort ab als vom Stein selbst. Auf sandigen, gut durchlässigen Böden reicht häufig eine Standardbauweise mit moderater Schichtdicke. Bei lehmigen oder tonigen Böden mit geringer natürlicher Durchlässigkeit braucht es dagegen eine dickere Tragschicht oder zusätzliche Maßnahmen, um das Wasser seitlich abzuleiten, bevor es zu Staunässe kommt.

Klimatisch spielt die Niederschlagsintensität der Region eine Rolle. In Gebieten mit häufigen Starkregenereignissen sollte die Sickerschicht großzügiger dimensioniert werden, damit kurzfristige Wassermengen abgepuffert werden, ohne die Fläche zu überfluten. Regionale Bemessungsdaten dazu liefert unter anderem der Deutsche Wetterdienst mit seinen KOSTRA-Daten, die Planungsbüros bei der Dimensionierung heranziehen.

Bei der Steinwahl selbst zählt vor allem die Fugenbreite und die Wasserdurchlässigkeit des verwendeten Fugenmaterials, weniger die Optik. Ein optisch ansprechender, aber zu eng verfugter Stein bringt keine echte Versickerung, egal wie er beworben wird. Wer unsicher ist, welche Kombination aus Stein, Fugenmaterial und Unterbau zum eigenen Grundstück passt, sollte das mit einem Fachbetrieb klären, statt sich allein auf Herstellerangaben zu verlassen. Gerade bei gemischten Böden, etwa mit wechselnden Lehm- und Sandschichten, zeigt sich der Unterschied zwischen einer funktionierenden und einer nach zwei Jahren verstopften Fläche.

Praxisorientierte Entscheidungs- und Umsetzungsleitung: Was wirklich zählt

Die meisten Ratgeber zu Sickerpflaster konzentrieren sich auf die ökologischen Vorteile und lassen die kommunale Realität außen vor. Das greift zu kurz. Der eigentliche Engpass liegt selten im Pflasterstein, sondern in der Frage, ob die Kommune die Versickerung überhaupt anerkennt und wie lange dieser Nachweis Bestand hat.

Wer nur auf den Gebührennachlass schaut, wird enttäuscht sein, wenn die Fläche nach fünf Jahren neu geprüft werden muss und die Sickerleistung inzwischen nachgelassen hat. Genau das passiert, wenn Pflege als Nebensache behandelt wird. Die eigentliche Priorität sollte deshalb nicht “möglichst billig verlegen” sein, sondern “möglichst lange funktionsfähig halten”. Das verlangt einen Unterbau, der von Anfang an nach den Vorgaben von DWA und DIN geplant ist, nicht nachträglich optimiert.

Aus unserer Projekterfahrung heraus lässt sich sagen: Die Bauherren, die am meisten von Sickerpflaster profitieren, sind nicht die, die am billigsten einkaufen, sondern die, die Boden, Nutzung und Nachweispflicht vor dem ersten Spatenstich klären. Das ist weniger aufwendig, als es klingt, kostet aber ein ehrliches Gespräch mit dem Fachbetrieb vor der Bestellung des Materials.

Fachgerechte Planung und Ausführung durch Yörük WEGE Bau GmbH

Yörük WEGE Bau GmbH übernimmt die Planung, den Einbau und bei Bedarf die spätere Wartung Ihrer Sickerpflasterfläche als durchgehendes Angebot aus einer Hand. Anders als bei getrennt beauftragten Gewerken prüfen wir Bodenart, Grundwasserabstand und die passende Schichtdicke selbst, bevor die erste Schaufel Erde bewegt wird, und koordinieren Beratung, Ausführung und Nachweisdokumentation intern.

Yörük WEGE Bau GmbH

Mit eigenen Maschinen und langjähriger Erfahrung aus vielen Bauprojekten im Straßen-, Tief- und Pflasterbau setzen wir Ihre Einfahrt, Terrasse oder Hofzufahrt so um, dass die Versickerung dauerhaft funktioniert. Kleinere und mittlere Vorhaben realisieren wir regional rund um Wunstorf und Hannover, größere Gewerbe-und Infrastrukturprojekte auf Anfrage auch bundesweit. Wenn Sie eine Fläche neu planen oder eine bestehende Fläche auf Sickerpflaster umstellen möchten, klären wir in einem persönlichen Gespräch, welcher Aufbau zu Ihrem Boden passt. Fordern Sie über unsere Leistungsübersicht unverbindlich ein Angebot an, damit die Planung noch vor der nächsten Regensaison steht.

Quellen

FAQ

Was ist Sickerpflaster genau?

Sickerpflaster ist ein wasserdurchlässiger Pflasterbelag, dessen Fugen und Unterbau Niederschlag gezielt versickern lassen statt ihn in die Kanalisation abzuleiten.

Welche Nachteile hat versickerungsfähiges Pflaster?

Die Fugen können durch Feinstaub und Abrieb verstopfen, wodurch die Sickerleistung nachlässt, und für Schwerlastverkehr oder stark verschmutzte Flächen ist der Belag laut UHL weniger geeignet.

Wann gilt ein Pflaster als versickerungsfähig?

Ein Pflaster gilt als versickerungsfähig, wenn Wasser durch offene Fugen und eine durchlässige Tragschicht in den Untergrund abfließen kann, gemessen etwa mit einem einfachen Sickerring-Test.

Warum sollte man Pflastersteine nicht mit dem Kärcher reinigen?

Der Hochdruckstrahl spült Feinmaterial tiefer in die Fugen, verdichtet die Sickerschicht zusätzlich und verschlechtert so genau die Versickerungsfähigkeit, die erhalten bleiben soll.

Kann ich mit Sickerpflaster wirklich Abwassergebühren sparen?

In vielen Kommunen ist ein Nachlass bei nachgewiesener Versickerung möglich, wie das Beispiel der Stadtwerke Löhne mit rund 0,55 € pro Quadratmeter zeigt, die konkrete Satzung und Frist muss aber bei der örtlichen Kommune geprüft werden.

Empfehlungen

Die Angaben in diesem Ratgeber dienen der allgemeinen Orientierung. Preise, Aufbauhöhen, Materialien und technische Anforderungen hängen vom Untergrund, der Fläche, Nutzung und den örtlichen Gegebenheiten ab. Verbindliche Angaben sind erst nach Prüfung des Bauvorhabens möglich. Bei Genehmigungen und Vorschriften sind die zuständigen Behörden maßgeblich. Yörük WEGE Bau GmbH bietet eine kostenlose Vor-Ort-Besichtigung und individuelle Angebotserstellung an.

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